Zum Inhalt springen

Standheizungseinsatz unter härtesten Bedingungen: die Reisen von Fabian Lentsch

Fabian Lentsch

Der junge Österreicher zählt zu den großen Ski-Nachwuchstalenten im Freeride-Bereich und hat sich bereits auf der Freeride World Tour einen Namen gemacht. Dabei gibt er sich nicht mit den Bergen seiner Innsbrucker Heimat zufrieden. Um an den entlegensten Orten dieser Erde mit anderen Profis skifahren zu können, hat er ein altes Feuerwehrauto zu einem winterfesten Expeditionsmobil um- und ausgebaut. Mit Wärme von Eberspächer – für optimalen und zuverlässigen Komfort auch unter härtesten Bedingungen.


Fabian, wo ging Deine erste Reise mit dem neu ausgebauten Fahrzeug hin?
Anfang 2016 sind wir fünf Monate durch die Balkanländer, die Türkei, den Iran, Armenien, Aserbaidschan, Georgien und Russland (Kaukasus) gefahren und haben immer dort unsere Ski ausgepackt, wo es uns gefallen hat und der Schnee gut war.

Welche Reisen werden folgen?
Nächstes Jahr möchte ich über Russland und Kasachstan bis nach Kamtschatka und zurück über China und die Mongolei fahren. Ein weiteres Ziel für die Zukunft ist die Transamerikana – von Alaska bis nach Patagonien.

Welche Fahrzeugbasis hast Du für Deinen Aufbau gewählt?
Einen Mercedes-Benz LAF 1113 B mit 5,7 l Turbo-Motor und 168 PS, Bj. 1983. Ich habe es als altes Feuerwehrfahrzeug gekauft und umgebaut.

Welche Heizungen wurden verbaut?
Bei der Kabinenbeheizung habe ich mich für eine Airtronic D4 Plus Luftheizung entschieden. Aufgrund der Kabinengröße und der langen Heizluftwege war dies meine erste Wahl. Die Luftheizung erwärmt nach einem Skitag blitzschnell die Kabine und eignet sich optimal, um nachts eine konstante, angenehme Temperatur zu haben.Zusätzlich kann ich bei mehrtägigen Ausflügen täglich die Heizung für eine gewisse Zeit über die programmierbare Steuerung laufen lassen, um das Einfrieren von Leitungen und Ausstattung zu verhindern.

Für die Fahrerhausbeheizung und Motorvorwärmung habe ich mich für eine Hydronic M12 Wasserheizung entschieden, die gleich über ein integriertes Höhenkit verfügt. Die Warmwasserleitung haben wir zusätzlich entlang der Kraftstoffleitung verlegt, damit der Diesel und die Dieselleitung wie der Motor vorgewärmt sind. Dadurch startet der Motor bei jeder Temperatur und es schont gleichzeitig meinen schon in die Jahre gekommenen Motor.


„Die Standheizungen haben immer bestens funktioniert und zuverlässig für ein angenehmes und gemütliches Klima gesorgt. Ohne Eberspächer Standheizungen wären meine Trips erst gar nicht möglich!“

Fabian Lentsch


Habt Ihr zusätzliche Features verbaut?
Neben dem Dosierpumpenhalter speziell für Luftheizungen in Reisemobilen zur Geräuschreduktion der Kraftstoffförderung haben wir einen Oxikat verbaut. Der frei hängende Dosierpumpenhalter wurde speziell für Reisemobile entwickelt, damit sich das Übertragungsgeräusch der Kraftstoffförderung nicht auf die Karosserie des Fahrzeugs überträgt und man auch über Nacht nichts von der Kraftstoffförderung mitbekommt.

Was wurde zusätzlich verbaut bzw. welche Tipps kannst Du interessierten Reisemobilbesitzern mitgeben?
Wer in höheren Lagen – z. B. beim Wintercampen in Skigebieten oder auf Fernreisen in bergigen Regionen – campiert, sollte sich ein Höhenkit einbauen lassen, damit eine gleichmäßige Verbrennung durch ein optimales Verhältnis des Luft-Diesel-Gemischs garantiert ist.

Beim Einbau der Heizung muss streng darauf geachtet werden, dass die Dosierpumpe im richtigen Steigungswinkel und von der Position her näher am Tank als an der Heizung verbaut ist. Diese Tatsache ist entscheidend, damit die Heizung optimal mit Kraftstoff versorgt wird! Der Neigungswinkel sollte auch auf langen Reisen überprüft werden, da dies eine häufige Fehlerursache ist, die leicht behoben werden kann.

Warum hast Du Dich für Eberspächer entschieden?
Um unabhängig die abgelegensten Ecken Europas und Asiens bereisen zu können, kam für mich nur eine dieselbetriebene Heizung infrage. Eberspächer ist für seine hochwertigen Standheizungen bekannt – und bei meiner Reiseroute unter Extrembedingungen vertraue ich nur auf die qualitativ hochwertigsten und zuverlässigsten Produkte. Da kam für mich nur Eberspächer infrage. Die Höhentauglichkeit der Geräte bis 3.500 hm war ein weiterer ausschlaggebender Faktor, der für Eberspächer sprach.